Shopware Händler-Umfrage: rechtliche Themen fordern Händler heraus
Schöppingen, 07.12.2018 – Mit der großen Händlerumfrage hat die shopware AG, führender Hersteller von Onlineshopsoftware in Deutschland, erneut interessante Einblicke in den Alltag des deutschen Onlinehandels gewinnen können. Mehr als 750 Shopbetreiber nahmen an der Befragung teil.
Umsatzwachstum weiter auf hohem Niveau
Der deutsche Onlinehandel wächst laut der Umfrage zwar etwas langsamer als in den Vorjahren, aber immer noch auf sehr hohem Niveau. Rund 70% der Händler erwarten im Geschäftsjahr 2018 ein Umsatzwachstum. Mit einem ähnlichen Umsatzniveau wie im Vorjahr rechnen über 20% der Händler.
Die aktivsten Branchen sind nach wie vor Nahrungs-, Genussmittel & Getränke (13,25%) sowie Bekleidung & Accessoires (13,09%). Hier zeigen sich im Vergleich zum Vorjahr keine großen Veränderungen.
Darunter vertreiben 53% der Händler auch Waren aus der eigenen Herstellung - die Bedeutung des B2B Bereichs im Onlinehandel ist also ungebrochen groß. 40% der Befragten vertreiben ihre Produkte auch über stationäre Ladengeschäfte, bezogen auf den digitalen Vertrieb berichten die meisten Händler (29,88%) von einem durchschnittlichen Bestellwert zwischen 51 und 100 Euro.

Kryptowährung kann sich nicht durchsetzen
Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Akzeptanz der Kryptowährung als Zahlungsmethode deutlich zurückgegangen. Von ehemals 2,5% bieten nur noch unter 1% der Shops diese Zahlungsmethode an. Der große Hype um Bitcoin und Co. scheint aus heutiger Perspektive verflogen zu sein. Ob Blockchain in Zukunft an Relevanz gewinnt bleibt abzuwarten. Die am häufigsten angebotenen Zahlungsmethoden sind weiterhin Vorkasse (88 %), PayPal (83 %), Rechnung (51 %) und Kreditkarte (46 %).
Rechtliche Neuerungen und Konkurrenzdruck als größte Herausforderungen
Mehr als die Hälfte der Shopbetreiber (56 %) sieht in rechtlichen Neuerungen, wie zum Beispiel dem neuen Verpackungsgesetz, welches am 01.01.2019 in Kraft tritt, die größte Herausforderung für das kommende Jahr. An zweiter Stelle steht der hohe Konkurrenzdruck durch andere Shops (44 %).
Mobile Commerce, Künstliche Intelligenz und B2B
Mobile Commerce gilt nach wie vor als Dauerbrenner unter den eCommerce Trends für das nächste Jahr (11 %). Immer mehr Käufe finden über mobile Endgeräte statt, was es wahrscheinlich macht, dass Mobile Commerce auch in den nächsten Jahren an Interesse gewinnen wird. Künstliche Intelligenz in Form von Chatbots, intelligenter Suche oder z.B. automatisierten Produktkatalogen sehen 5 % der Befragten als relevanten Zukunftstrend an. Besonders häufig fiel in dem Zusammenhang der Begriff Voice Commerce. An dritter Stelle steht mit 3 % der Ausbau des Onlinegeschäfts für B2B-Kunden.
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Georg Albrecht
Manager Public Relations
Georg Albrecht ist Manager Public Relations beim Shopsystem-Hersteller shopware AG. Der Medienprofi Albrecht studierte Wirtschaftsgeographie und Betriebswirtschaftslehre in Regensburg sowie München und sammelte Erfahrungen als Journalist bei der Mittelbayerischen Zeitung Regensburg, der F.A.Z. und dem Bayerischen Rundfunk. 1995 stieg er als Pressereferent beim Chiphersteller Intel in die IT-Branche ein und leitete bei Apple und Lenovo die Unternehmenskommunikation in der DACH-Region.



